26.07.05

Intelligenter Zeitvertreib

Heute schon Sudoku gespielt?

20.02.05

Geschichtsträchtiges Datum für die Space Shuttles

Wie die NASA bekannt gibt, soll das amerikanische Space Shuttle mehr als zwei Jahre nach dem Absturz der Columbia-Fähre seinen Betrieb wieder aufnehmen. Am 15. Mai ist ein Start der "Discovery" angesetzt, so meldet der Spiegel. Weitere Starts der aus den drei Fähren "Discovery", "Endeavour" und "Atlantis" bestehenden Space Shuttle Flotte sind ab Juli vorgesehen.

Genau 28 Jahre vor dieser Meldung, am 20. Februar 1977, absolvierte das erste Space Shuttle einen ersten Testflug.

14.01.05

Um die Zukunft sorgen

Ein Zitat von Charles Kettering, aus aktuellem Anlaß:

Wir sollten uns um die Zukunft sorgen, denn wir werden den Rest unseres Lebens darin verbringen.

07.01.05

Fantastische Aussichten

Michael Himsolt weist uns darauf hin, daß der wohl grandioseste Aussichtspunkt unseres Sonnensystems auf dem kleinen Saturntrabanten Pan zu finden sein dürfte.

Pan bietet potentiellen Betrachtern aber nur wenig Platz, denn mit seinem Durchmesser von gerade einmal 25km ähnelt er mehr einem Felsbrocken denn einem ausgewachsenen Mond. Seine Position wird innerhalb der sogenannten Encke-Lücke in den Cassini-Ringen angegeben, eines etwa 300km breiten, weitestgehend materiefreien Bereiches zwischen den einzigartigen Ringen des Saturns.

Der Denkpass schliesst sich dem Urteil Michael Himsolts bedingungslos an: Der Ausblick, der sich von Pans Oberfläche auf die Ringebenen, Saturn, das Sonnensystem und das restliche Universum bietet, muss atemberaubend und göttlich schön sein. Sein Name verbindet Pan mit dem körperlich missstaltetem Hirtengott. Dabei hätte er sich seines Ausblicks wegen eigentlich einen anderen Namen verdient.

04.01.05

Pro-Kopf-Verbrauch an Energie

Der Verband der Elektrizitätswirtschaft VDEW meldet einen durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch an Primärenergie für die EU von knapp unter sechs Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE). Deutschland liefe mit einem Wert von 6,02 t SKE pro Kopf genau im Mittelfeld. Im Vergleich dazu liegt derselbe Verbrauch in den USA bei mehr als 11 Tonnen Steinkohleeinheiten.

Der Verbrauch werde von Wohlstand, Klima sowie vom Grad der Industrialisierung beeinflusst. Der VDEW weist zudem in seiner Meldung darauf hin, daß große Entfernungen im Straßenverkehr sowie der häufige Einsatz von Klimaanlagen in den USA den statistischen Pro-Kopf-Wert in die Höhe treiben.

Von Verschwendung spricht mal wieder niemand.

31.12.04

Tsunamis im Anmarsch

Die Zahlen steigen. Der durch ein unterseeisches Erdbeben auf den Weg gebrachte Tsunami, der fast die gesamte Küstenlinie des Indischen Ozeans verwüstet hat, hat sich bereits jetzt in der Geschichte der Menschheit seinen Platz als eine der größten Katastrophen aller Zeiten erobert. Und nicht nur wegen der schier unermesslichen Anzahl der Opfer, sondern auch wegen der Bedrohung unserer Urlaubsgebiete und der damit verbundenen, realen Gefahr für uns, die Bewohner der Industrienationen, fragt man sich weltweit, wie man ähnlichen Unglücken vorbeugen kann.

Mögliche Ursachen für erneute Tsunamis gibt es genügend:

• natürlich überall da, wo sich aufgrund der Plattentektonik unterseeische Verwerfungen ergeben, die Seebeben auslösen können


(Quelle: Wikipedia.org)

• Vulkanische Aktivität in der Nähe von oder auf dem Meer kann Tsunamis auslösen

• große Inseln mit vulkanischer Entstehungsgeschichte, deren Hänge durch Erdrutsche gigantische Wellen auslösen können (z.B. Hawaii oder Kanarische Inseln)

• unterseeische Atombombentests wie sie seinerzeit im Bikini-Atoll oder auf Mururoa durchgeführt wurden

• der Einschlag eines Meteoriten auf dem Meer kann die wohl größten Tsunamis auslösen (so gibt es Hinweise auf eine mehr als 1.000m hohe Flutwelle, die seinerseit mehr als 1.000km ins Landesinnere vordrang)

Der Ruf wird laut nach einem Vorwarnsystem für alle von potenziellen Tsunamis bedrohten Küsten der Welt. Im Pazifik gibt es solch ein System immerhin bereits seit 1949. Wenn man aber den Aufwand sieht, den einige mit reichlich Tsunami-Erfahrungen ausgestattete japanische Gemeinden betreiben, wird schnell klar, daß den meisten Ländern der Welt - man denke an Südamerika, Afrika und einige asiatische Staaten - der finanzielle Hintergrund für diese Maßnahmen fehlen dürfte. Entgegen der Meinung der Berliner Zeitung entstehen Kosten dabei nicht nur beim Sensornetz im Ozean, daß die seismischen Daten sammelt und weiterleitet, sondern gerade bei der anschließenden Auswertung und Kommunikation der gesammelten Daten sowie den Küstenschutz- und Evakuierungsmaßnahmen. Ohne sie wäre eine Frühwarnung sowie sinnlos.

Davon abgesehen wird ein Frühwarnsystem ohnehin nur helfen können, die Zahl der Opfer zu minimieren. Eine totale Sicherheit kann das beste Frühwarnsystem nicht bieten. Zum einen muss es eine ausreichende Vorwarnzeit geben, was von den Telekommunikationsmöglichkeiten ebenso abhängt wie von der Entfernung des Ortes, an dem der Tsunami entsteht, bis zur bedrohten Küste. Zum anderen müssen dann vor Ort nicht nur geeignete Maßnahmen zur koordinierten Evakuierung der betroffenen Küstenstriche durchgeführt werden. Es muss auch Orte in unmittelbarer - das heißt: erreichbarer - Nähe geben, die der Bevölkerung Schutz vor den anstürmenden Wassermassen bieten. Gerade auf den Malediven mit ihrem flachen Landniveau über dem Meeresspiegel bleibt dann nur die Flucht aufs tiefe Wasser, wo die Amplitude der Tsunamis die Meterhürde noch nicht überwunden hat. Andernorts müssten notfalls - wie in Japan vereinzelt zu sehen - aufwändige Maßnahmen zum Küstenschutz ergriffen werden.

Solange aber ein solches Frühwarnsystem global nicht zur Vefügung steht, bleibt das Erkennen erster Anzeichen bis dahin einzige Hilfe:

• wenn Tiere vom Strand flüchten, spüren sie vielleicht etwas

• wenn urplötzlich das Wasser weit vom Strand zurückläuft, sammelt es sich für die Wucht einer großen Welle

In diesem Falle hilft nur noch die Flucht. Und selbst die sollte unter einem glücklichen Stern stehen.

30.12.04

Asteroideneinschlag an einem Freitag, den 13.?

Die Chance, dass ein kürzlich entdeckter Asteroid die Erde im Jahre 2029 treffen wird, bestehe nun nicht mehr, so eine Meldung von CNN. Die Laufbahn des im Juni entdeckten Asteroiden 2004 MN4 konnte mit neu analysierten Bildern aus dem März des Jahres genauer berechnet werden. Die Bilder wurden seinerzeit vom Spacewatch Observatory der University of Arizona gemacht. Der zuvor mögliche Einschlag auf der Erde, der für den 13. April 2029 mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:300 angegeben wurde, sei daher auszuschliessen. Ein Einschlag auf dem Mond wäre nun auch unmöglich, fügten die Wissenschaftler an.


(Quelle: astronews.com)

Wie man sich leicht errechnen kann, wäre der 13. April 2029 übrigens passenderweise ein Freitag gewesen. Ein wahrhaft schwarzer Freitag, wenn ein 400m großer Gesteinsbrocken die Erde trifft. Auf der Torino Scale for Asteroid and Comet Impact Hazards hatte 2004 MN4 übrigens zwischenzeitlich eine 2 erreicht:

A somewhat close, but not unusual encounter. Collision is very unlikely.
Aber wer glaubt schon an einem Freitag, den 13. an eine solche Aussage?