Um auf viele Hits zu kommen, ist es praktisch, sogenannte Blog-Checkups anzupingen. Dies kann entweder manuell oder durch mt.cgi geschehen. Nähere Informationen erhält man auf den Seiten der Checkups (z.B. Blogbot.de oder Blogg.de).
Da die automatische Variante bequemer ist, muß man also in mt.cgi in der Konfiguration des Blogs angeben, welche Seiten angepingt werden sollen. Die Häkchen bei den amerikanischen Checkups kann man natürlich auch gleich setzen - vielleicht gibt es auch von dort Hits, nicht wahr?
- Update -
Tja, sieht so aus, als ob sich eine der zu Grunde liegenden Wahrheiten bestätigt hat: Um Sachen bequem machen zu können, muß man sie erst - unbequem - umständlich vorbereiten.
Jedenfalls funktioniert der automatische Ping nicht wirklich. Aber andere Sachen funktionieren ja auch noch nicht richtig, beispielsweise der RSS-Feed...
Als ersten Schritt auf dem Weg zum individuellen Movable Type-Blog habe ich heute das Main-Index-Template eingedeutscht. Dazu lädt man sich das einfach in mt.cgi hinein und schaut zu, alle englischen Wörter durch deutsche Wörter mit äquivalentem Sinn zu ersetzen. Klingt einfach, ist es auch, und wird deswegen auch kein Gerede drum gemacht.
Wenn es so weiter geht, werden die Anfangsüberschriften immer schwerer zu finden sein, schätze ich. Aber für den Start dieser neuen Kategorie haben wir ja noch einiges zur Auswahl...
Was das für eine Kategorie werden soll, erschließt sich ja aus dem Namen. Welche Gründe gibt es dafür? Nun, ich persönlich empfinde meinen Leibesumfang zwar nicht als störend (habe ja breite Schultern vom vielen Schwimmen in meiner Jugend). Aber man hört ja so Bemerkungen, nicht wahr? Arbeitskollegen, die auf meine Anmerkung, Kälte gegenüber unempfindlich zu sein, mit der Verbalinjurie reagieren, ich hätte auch eine gute Dämmschicht. Meine Frau, die auf die Frage ob ich dick bin, seit einiger Zeit antwortet, daß ich süß sei. Und zu guter Letzt mein zweijähriger Sohn, der beim Baden seinen Bauch nach vorne streckt, die Schultern nach hinten und so durch die halbvolle Wanne stolziert und "Papa, Papa" ruft.
Die Hinweise häufen sich also, daß hinsichtlich meines Korpus noch Optimierungspotenzial vorhanden ist. Und weil Jim Henley, Autor von Unqualified Offering, auf seiner Seite auch periodische Fitnesseinträge laufen ließ, gehe ich jetzt denselben Weg.
Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist es laut Henley so, daß genau solche Einträge sehr viele Leser anziehen. Die damit einhergehenden Hits sind natürlich für das eigene Ego nicht zu verachten und geben dieser Fitnessgeschichte eine weitere Sonnenseite. Zum anderen setzt man sich selber mit der Veröffentlichung einiger Parameter des eigenen Körpers gehörig unter Druck.
Welche Parameter denn? Na, fangen wir mal an:
Gewicht - 100 kg
Bauchumfang - 113 cm
Meine Maße insgesamt sind 106-113-118. Mit viel gutem Willen ist das noch eine V-Silhouette. Körpergröße ist übrigens 184 cm.
So. Wie geht es weiter? Nun, über die nächsten Wochen, Monate, Jahre will ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen das Gewicht und den Bauchumfang veröffentlichen, um mir und meiner Leserschaft eine präzise Zensur der Fortentwicklung meines Leibes zu ermöglichen. Um mein Gesicht nicht zu verlieren, wären sinkende Tendenzen optimal.
Wie will ich diese erreichen? Nun, bis Junior zur Welt kam, haben meine Frau und ich 4-6 Mal in der Woche gejoggt. Zwischendurch ging ich noch häufig schwimmen. Und ein tolles, teures Fahrrad habe ich auch. Wie es in unserer Konsumgesellschaft nun mal so läuft, habe ich auch in kleidungstechnischer Hinsicht einige Ausstattung vorzuweisen, was diese drei Sportarten betrifft. Ich werde also versuchen, meine diesbezüglichen Aktivitäten wieder aufzunehmen.
Die andere Waffe im Kampf gegen meinen durch Trägheit und viel Nahrung verformten Körper wird eine bewußtere Ernährung hergeben müssen. Dies geschieht durch Reduktion des Mahlzeitenumfangs und eine gesündere Verteilung über den Tag. Bewußt zu hungern kann auch Spaß machen (man frage bloß Kate Moss).
So, für den Einstieg reicht das hoffentlich an Information. Ich drücke mir schon mal selber die Daumen, daß das auch klappt...
... knock, knock.
Ein halbes Jahr nachdem ich bei Blogger.com keine weitere Möglichkeit des Bloggens sah, fand ich vor Kurzem endlich die Kraft, mich um ein neues Blog zu kümmern.
Das sollte am besten auf einem eigenen Server laufen, mit Movable Type arbeiten und alles sollte anders sein - grafischer, lustiger, komfortabler, politischer, aufregender, ansprechender, intellektueller, bedröhnter und, ganz klar, auch einfach besser. Und zwar für alle, den verzweifelten Informationsbulimikern da draußen, die meinen Ausführungen folgen ebenso wir mir (macht man das, seine vereinzelten Leser auch noch beschimpfen?).
Nach einiger Suche nach einem vernünftigen Webhoster (web4.hm - allerdings nur nach dem Preis ausgewählt) und dem dem Download der Movable Type Software ging es los. Als FTP-Programm läuft Total Commander, und zwar wegen seines Einsatzes auf meiner Arbeit und den guten Erfahrungen dort.
Zuerst also die Perl-Skripte und Konfigurationsdatei bearbeitet, dann alle Dateien auf dem Server installiert. Weil es irgendwo zwischen dem FTP-Programm, dem Server und Arcor DSL zu einigen Auseinandersetzungen beim Hochladen ganzer Verzeichnisse kam, habe ich also alle Verzeichnisse von Hand eingespielt. Ein erster Check mit dem dafür zuständigen Perlskript ergab natürlich massive Fehler (Perlskripte müssen im cgi-bin-Verzeichnis sein), so daß ich die Konfiguration und das manuelle Einspielen der Dateien wiederholen durfte. Damit hatten wir die ersten drei Stunden um.
Leider stellte sich beim zweiten Check heraus, daß die Perlskripte nun liefen, aber Fehler auftraten. Wie es schien, wurden die Verzeichnisnamen nach dem Entpacken des Movable-Type-Zips im Total Commander mit großen Anfangsbuchstaben, aber sonstige Kleinbuchstaben angezeigt. Rückblickend weiß ich, daß mein Computer mich da anlog - einige dieser Verzeichnisse waren durchgehend in Großbuchstaben gehalten: z.B. L10N und MT. Schrittweise Änderungen anhand der Perlfehlermeldungen brachten letztendlich das Checkskript mt-check.cgi zum Laufen.
Ich konnte meine Datenbank mit mt-load.cgi nun initialisieren. Hierbei stellte sich heraus, daß auch einige Prozeduren große Buchstaben bevorzugten (MAKETEXT beispielsweise). Letzten Endes muß man sehr genau auf die Fehlermeldungen achten und dann auch zeilenweise in den Skripten nachschauen. In der Installationsanleitung stand jedenfalls nichts von Groß- und Kleinschreibung.
Nun dann, nachdem mt-load.cgi endlich gelaufen war, wurde es gelöscht (da die Datenbank ja initialisert ist). Weiter geht es mit mt.cgi, dem eigentlichen Programm. Dieses ist über Browser erreichbar und läuft somit von überall. Ziel ist aber, den w:bloggar einzusetzen. Allerdings streikt er noch ein klein wenig.
Egal, jedenfalls wollte mt.cgi nicht einloggen, sondern konnte in irgendeine Datei nicht vordringen. Nach einigen Versuchen, den Aufruf der Datei im Skript zu finden, konnte letztendlich wieder ein Groß-Kleinschreibungskonflikt aufgefunden werden. Dieser betraf wieder mal ein Verzeichnis. Umgenannt, schwups, fertig - mt.cgi ließ mich einloggen.
Dort habe ich erstmal ein Blog kreiert. Dieses lief natürlich nicht, weil es Schwierigkeiten mit den Zugriffsrechten auf meine Blogordner gab. Nach zwei Versuchen waren diese so angelegt, daß die Software sie fand. Dazu ist die absolute Adresse auch einmal so
/www/denkpass.de/htdocs/.../.../...usw.
anzugeben, was ich in der Form noch nicht kannte.
Später stellte sich heraus, daß die Blogordner nicht innerhalb des cgi-bin-Ordners angeordnet werden dürfen. Ist eigentlich auch logisch, dient dieser Ordner ja auch den Perlskripten. Statische Dateien wie Bilder soll man ja auch außerhalb lagern, sagt die Installationsanleitung. Die Information mit den Blogordnern gab es aber erst mit Hilfe eines Postings im Supportforum von Movable Type. Zu guter Letzt war dann noch auf der Startseite meines webacounts ein forward einzufügen, der mitten in den Blogordner auf die dortige Startseite verweist.
Letzten Endes habe ich dann also den ersten Eintrag machen können. Da mir der alte Style nicht gefiel, habe ich sogleich versucht, einen neuen zu verwenden. Das war aber auch nicht so einfach. Zuerst ließ sich der geänderte Stylesheet über mt.cgi und anschließend über FTP nicht hochladen. Ein Update der DSL-Software half hier anscheinend, denn danach ging es. Dann wollte Opera keine Änderungen anzeigen, was sich auch über ein Löschen des Pufferspeichers nicht lösen ließ. Eine Kontrolle des Quelltextes der angegebenen Seite ergab, daß der dortige css-tag aber nicht auf die Adresse des Stylesheets zeigte, sondern woandershin. Da sich mt.cgi nicht überreden ließ, das css-tag zu ändern, musste ich also das Stylesheet umkopieren.
Und jetzt läuft alles. Und ich bin zufrieden und voller Tatengeist. Folgende Änderungen wird es geben:
- Farben ändern
- Anordnungen der Einträge, Sektionen und Links werden geändert
- die alten Posts von So it goes bei Blogger werden übernommen
- die Links werden aktualisiert
- die Kommentare werden geändert
- die Beschriftung der Seite wird deutsch
- es wird sogar einige Bilder geben
- der Gedanke an einige Unterseiten mit statischem Inhalt will sich nicht aus meinem Hirn lösen
Man sieht, es steht einiges an.