So, von einem Mafiablogger zum anderen: Dieser ganze Mist mit den Betonschuhen ist doch völlig ausgeleiert.
Konkurrenten loswerden ist manchmal nötig, keine Frage. Aber ihnen deswegen Betonschuhe verpassen? Sie stundenlang bei Laune halten, damit sie nicht rumzappeln, während der Beton trocknet? Zementsäcke schleppen? Sich den Armani-Anzug mit Betonspritzern versauen? Die deutschen Gewässer verschandeln, wo man nach langen Jahren gerade erst wieder in ihnen baden kann?
Das ist unzeitgemäß. Und teuer: Zwar kann man wegen des überteuerten Zements die Hersteller verklagen. Aber was soll man sagen, wenn die fragen, was man mit all dem schönen Zement angestellt hat? Ihnen Unterwasseraufnahmen von Luigis Bande zeigen? Nein, nein. Dieser ganze Betonschuhmist ist einfach überholt.
Dafür gibt es ja jetzt was besseres: In der Schweiz hat sich jemand Gedanken darüber gemacht, wie man geschickt Leute los wird. Und so gibt es jetzt ein Unternehmen, daß einem dabei hilft, mit dem Ableben der Konkurrenz noch etwas Kasse zu machen. Neben dem Erweitern des eigenen Geschäfts, wohlgemerkt. Man kann dort Kremationsasche abgeben und erhält dafür Rohdiamanten zurück. So kann man entweder die dumpfen Auftragskiller entlöhnen - oder aber man spart bei den Geschenken für die Freundinnen. So ein kleiner Edelstein im Ausschnitt sieht doch klasse aus, oder?
- Hinweis: Wer diesen Text nicht für eine völlig überflüssige, satirische Meinung des Autors hält, ist selber schuld. -
chiefpedro in Lebensächliches | TrackBack(0)