15.06.05

Super-Nanny und die moralischen Konsequenzen

Im Titelthema des Heftes 17/2005 des Sterns kommt Erziehungsberater Jan-Uwe Rogge auf die aktuelle Hysterie rund um die "Super-Nanny"-Sendungen zu sprechen:

Eine verantwortungsvolle Beraterin, die von einem Fernsehsender in Familien geschickt wird, die eigentlich eine Therapie brauchen, hätte sofort die Kamera abschalten müssen.
Wer aber gerade das nicht tut, obwohl er qualifizierter Berater ist und die Situation erkennen müsste, scheint das deswegen zu machen, weil er von dem Fernsehsender Geld erhält. Das wäre aber zutiefst unmoralisch und verantwortungslos.

Wenn man nun Prosititution als das Angebot unmoralischer Handlungen gegen Entlohnung verstehen möchte, wäre dies ein Fall davon. Aber im Fernsehen haben sich schon ganz andere prostituiert. Vor allem das Medium selber. Von daher also nichts Neues.

chiefpedro in Allgemein | TrackBack(0)
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