... ist zum Beispiel, wenn man sich selber in folgender Situation wiederfindet:
- man hat am Anfang der Woche im fernmündlichen Auftrag des Chefs eine Zuarbeit für den Auftraggeber mit der eigenen e-mail verschickt, diese Zuarbeit aber nicht selber erledigt (sondern sie wurde von einem anderen Mitarbeiter erstellt)
- am Ende der Woche äußert deswegen der Projektleiter beim Auftraggeber in erregter Weise seine Unzufriedenheit, nachdem während der Woche vom Projektbearbeiter beim Auftraggeber keinerlei Anzeichen für mangelnde Zuarbeit zu spüren waren
- der Mitarbeiter, der die Zuarbeit im eigenen Unternehmen erledigt hat, ist nicht auffindbar
- der eigene Chef ist während der ganzen Woche im Urlaub und nicht erreichbar
- eine Überarbeitung bis zum nächsten Montag - wo die Zuarbeit dem Bauherrn präsentiert werden soll - sieht sich einigen Widerständen gegenüber (die Liste der beanstandeten Punkte wird erst am späten Freitag verfügbar sein / Wochenendarbeit scheidet aus, da meine Frau beruflich unterwegs ist und ich vom Kind in Schach gehalten werde / eine Bearbeitung am Montagmorgen scheidet ebenso aus, weil ich früh das Kind in der Kita abgeben muß, und deshalb erst im Büro sein kann, wenn der Termin der Abgabe vorbei ist)
Um die Situation zu verschärfen, ist das Kind krank und wird mich aller Wahrscheinlichkeit nach am nächsten Montag grundsätzlich zu Hause halten.
Die wichtige Unterhaltung mit dem dann erst aus dem Urlaub zurück erwarteten Chef, die von mir angesetzt ist und wegen der einzuhaltenden Fristen unbedingt an diesem Termin stattfinden muß, und in der die zeitliche Knappheit meiner eigenen Zukunft im Unternehmen zum Ausdruck gebracht wird, habe ich da noch gar nicht berücksichtigt.
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