Praktisch unmöglich sei es, im Irak über den Verbleib einer Summe von 20.000.000.000 Dollar eine Aussage zu treffen, so eine Meldung des Spiegels. Die Gelder sind dem Irakischen Entwicklungsfonds abhanden gekommen, der von der amerikanisch geführten Verwaltung im Mai 2003 übernommen wurde und sich zu großen Teilen mit dem verkauf irakischen Erdöls finanziert. Zielstellung war dabei, die Finanzmittel im besten Interesse des Iraks einzusetzen.
Nun, ein knackiger Klumpen ist also bereits verschwunden. Wenn man bedenkt, daß die Gelder erst seit 13 Monaten in US-amerikanischer Verwaltung sind, so ergibt sich ein monatlicher Fehlbetrag von knapp 1,5 Mrd. $.
Anders gesagt, verschwinden da unten etwa 50 Mio. $ am Tag. Und das sind doch nun wirklich nur Peanuts, oder?
chiefpedro in Politische Notizen | TrackBack(0)