Entgegan anderslautender Meinungen der Opposition konnte die Zahl der Erwerbstätigen von der Kanzlerwahl Gerhard Schröders im Jahre 1998 profitieren:

Wie das mit Daten aus dem Europaparlament gefütterte Diagramm zeigt, liegt der Höhepunkt der Entwicklung aber hinter uns - und die war aller Wahrscheinlichkeit nach zu großen Teilen das Produkt der letzten wirtschaftspolitischen Weichenstellungen der Kohlregierung. Eine Fortsetzung des jüngsten Trends könnte nun sogar dazu führen, daß Gerhard Schröder seinem Nachfolger (oder seiner Nachfolgerin?!) eine Bundesrepublik mit weniger Erwerbstätigen übergibt, als er sie selber vorfand. Andererseits, wahrscheinlich war das schon immer so: Würde die Anzahl der Erwerbstätigen während der Legislatur eines Kanzlers steigen, wer würde diesen Kanzler abwählen?
chiefpedro in Politische Notizen | TrackBack(0)