25.05.04

Angriff der Kamelspinnen

Wie der Spiegel berichtet, birgt der Irak für amerikanische Soldaten weit mehr Gefahren als nur Menschen mit Sprengstoffgürteln, Autobomben und Hochzeitsgesellschaften. Da wäre zum Beispiel die gefürchtete Kamelspinne. Ob das vom Spiegel auch in Vergrößerung bereitgestellte Foto echt ist, kann zwar nicht bestätigt werden, trotzdem werden die Biester recht groß und sind auch sonst sehr munter. Und sie fressen auch keine Kamele, sondern dem Foto nach sich selber und sollten deswegen eigentlich Sichselber(fressende)spinne heissen.

Trotzdem ist das Unbehagen nachvollziehbar, das ein amerikanischer Soldat spürt, sobald sich ein handtellergroßes Insekt in seinem Schlafsack regt. Was hilft da außer roher Gewalt? Nun, Soldaten ohne Maschinengewehre und Jagdbomberunterstützung könnten ja mal diese Überlebensstrategie ausprobieren:

• dem Spinnenmonster Bagel zuwerfen
• dem Biest Stromschläge zufügen
• abwarten, bis Spinne auf menschliche Größe mutiert
• nach längerem Kampf Freundschaft schließen mit amerikanischem Happy Cola-Drink
• fröhlich-zufriedene Riesen-Mutanten-Spinne überrumpeln und durch Air-Force-Machete mit brachialer Präzision von Nervenzentrum befreien

Solcherart gesammelte Trophäen machen sich denn auch ganz gut im Rucksack des siegreich heimkehrenden Irakbefreiers.

chiefpedro in Lebensächliches | TrackBack(0)
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